Aufruf:

Die Ausbeutung von Tieren durch die Menschen ist allgegenwärtig. Sei es als Steak auf dem Teller, als Versuchsobjekt in der wissenschaftlichen Forschung oder zur Belustigung in Zoos und im Zirkus. Tiere sind Objekte menschlicher Interessen; ihre Bedürfnisse und Empfindungen werden verleugnet. Doch die Kritik an dieser Behandlung, an dem Verhältnis der Menschen zu den nicht-menschlichen Lebewesen wächst. Dies zeigen nicht zuletzt die Entwicklungen der letzten Jahre in Berlin. Zahlreiche Leute nehmen an Demonstrationen teil und organisieren sich in Gruppen, um eine Perspektive aufzuzeigen, wie eine Welt ohne Ausbeutung aussehen könnte.

Wir, die Organisator_innen möchten Menschen zusammenbringen, die sich für die Befreiung der Tiere einsetzen (wollen). Denn die Beweggründe, sich für nichtmenschliche Tiere einzusetzen, sind unterschiedlich, ebenso wie die Aktionsformen und die Ideen, wie eine Gesellschaft jenseits von Fleisch, Pelz oder Jagd aussehen könnte. Ohne den Anspruch zu verfolgen, dass es den einen richtigen Weg gibt, möchten wir Raum bieten, uns über die verschiedensten Fragen auszutauschen und vielleicht zusammen überlegen, was wir gemeinsam tun können und wollen.

Für diesen Austausch haben wir ganze drei Tage anberaumt. Das Seminar soll so gestaltet werden, dass die Inhalte für alle verständlich werden und sich auch diejenigen, die noch nicht mit den Themen vertraut sind, einbringen können. Wir versuchen das Verständnis von Zusammenhängen zu fördern, indem wir diese beschreiben und erklären bzw. gemeinsam erarbeiten.

Was wollen wir?
  -Einführung in die Theorie und Praxis der Tierbefreiungsbewegung
  -Aktive Leute und Gruppen kennenlernen
  -Vernetzung, Austausch und Aktionsplanung
  -Gemeisam diskutieren, organisieren, kochen, Flyer-machen, etc.